Die weiße Stadt am See ist zurück!
Von Giovanni Zarrella bis Uriah Heep
Das
Zeltfestival
Ruhr,
kurz
ZfR,
geht
2026
in
seine
17.
Ausgabe.
Vom
21.
August
bis
zum
6.
September
soll
das
rund
25.000
Quadratmeter
große
Areal
am
Kemnader
Stausee
erneut
zu
einem
der
ungewöhnlichsten
Festivalorte
Nordrhein-Westfalens
werden.
Die
Veranstalter
sprechen
von
mehr
als
130.000
Besucherinnen
und
Besuchern
an
17
Tagen;
seit
der
Premiere
2008
seien
insgesamt
mehr
als
zwei
Millionen
Menschen
gekommen
und
mehr
als
500
Gastspiele auf dem Festival präsentiert worden.
Das
Bemerkenswerte
am
Zeltfestival
Ruhr
beginnt
dabei
schon
mit
seiner
Grundidee.
Es
ist
kein
Festival,
das
ausschließlich
von
seinen
Konzerten
lebt.
Die
großen
Namen
auf
den
Bühnen
sind
zwar
der
sichtbarste
Teil
des
Programms,
doch
das
ZfR
versteht
sich
seit
seiner
Gründung
als
Erlebniswelt.
Auf
dem
Gelände
stehen
drei
große
Eventzelte,
dazu
kommen
das
Außenareal,
der
„Markt
der
Möglichkeiten“,
Gastronomie,
ein
Beach-Bereich,
die
Piazza-Bühne
und
verschiedene
weitere
Angebote.
Genau
diese
Mischung
unterscheidet
das
ZfR
von
vielen
klassischen
Open-Air-Konzerten:
Wer
kein
Konzertticket
besitzt,
ist
nicht
bloß
Zaungast,
sondern
kann
das
Festivalgelände
eigenständig
besuchen
und
dort
einen
wundervollen
Nachmittag
oder
Abend
verbringen.
Auch
die
räumliche
Situation
ist
Teil
des
Erfolgs.
Das
Festivalgelände
liegt
unmittelbar
am
Kemnader
Stausee,
auf
der
Grenze
zwischen
Bochum
und
Witten.
Das
Festival
profitiert
damit
von
einer
eigenartigen
Kombination:
Es
liegt
mitten
in
einem
Naherholungsgebiet,
ist
aber
zugleich
ausgesprochen
urban
erreichbar.
Der
Kemnader
See
vermittelt
Weite
und
Freizeitgefühl,
während
die
Nähe
zu
Bochum,
Witten
und
dem
übrigen
Ruhrgebiet
das
ZfR
zu
einem
regionalen
Treffpunkt
macht.
Für
Menschen,
die
mit
den
großen
Konzerten
wenig
anfangen
können,
liegt
eine
der
größten
Stärken
des
Zeltfestivals
außerhalb
der
Zelte.
Der
„Markt
der
Möglichkeiten“
gehört
seit
2008
zum
Festival.
Dort
präsentieren
internationale
Künstler,
Kunsthandwerker,
Kreative
und
Designer
während
der
gesamten
Festivalzeit
ihre
Waren.
Wer
über
das
Gelände
schlendert,
findet
damit
nicht
nur
die
üblichen
Festival-Merchandise-Stände,
sondern
einen
Markt,
der
nach
dem
Selbstverständnis
des
ZfR
einen
eigenen
Charakter
entwickelt
hat.
Der
Markt
ist
weniger
Durchgangsstation
als
Bestandteil
des
Festivalerlebnisses:
stöbern,
schauen,
entdecken,
mit
Ausstellern
ins
Gespräch
kommen
und
schöne
Dinge
finden.
Nach
Angaben
der
Veranstalter
sind
rund
15
Gastronominnen
und
Gastronomen
beteiligt.
Auf
dem
Gelände
stehen
unterschiedliche
Essens-
und
Getränkemöglichkeiten
zur
Verfügung,
sodass
sich
der
Besuch
auch
als
kulinarischer
Ausflug
planen
lässt.
Das
Konzept
hat
dabei
eine
eigene
Atmosphäre:
Holzboden,
beleuchtete
Pagoden,
Tische,
Musik
aus
dem
Außenbereich
und
die
Kulisse
des
Sees
ergeben
einen
Ort,
der
eher
an
eine
sommerliche Piazza als an das klassische Konzert-Festival erinnert.
Eine
besondere
Rolle
spielt
die
Piazza-Bühne.
Sie
ist
gewissermaßen
das
Bindeglied
zwischen
dem
kostenpflichtigen
Konzertprogramm
und
dem
offenen
Festivalgefühl
des
Außenareals.
Dort
treten
Newcomer,
lokale
Acts
und
kleinere
Formationen auf.
Aber
auch
das
„Hauptprogramm“
in
den
Zelten
hat
es
in
sich:
Das
Festival
hat
in
knapp
zwei
Jahrzehnten
eine
beträchtliche
Zahl
von
Konzerten,
Comedy-,
Kabarett-
und
Kulturveranstaltungen
auf
die
Bühnen
gebracht
und
sich
damit
dauerhaft im Veranstaltungskalender der Region etabliert.
Musikalisch
setzt
die
17.
Ausgabe
2026
auf
eine
bemerkenswerte
Mischung
aus
großen
internationalen
Namen,
etablierten
deutschen
Acts
und
Künstlerinnen
und
Künstlern
aus
der
jüngeren
Generation.
Den
Auftakt
am
21.
August
übernimmt
James
Arthur.
Der
britische
Sänger,
der
durch
Songs
wie
„Impossible“,
„Can
I
Be
Him“,
„Naked“,
„Rewrite
the
Stars“
und
„Lasting
Lover“
bekannt
geworden
ist,
kommt
mit
seinem
aktuellen
Album
„PISCES“
an
den
Kemnader
See.
Am
selben
Eröffnungstag
steht
mit
Deine
Cousine
ein
deutscher
Rock-Act
auf
dem
Programm.
Dazu
kommt
mit
SCOTT
&
LILA
akustischer
Indie-Folk
aus
Berlin.
Schon
der
erste
Abend
verdeutlicht
damit
die
programmatische
Breite
des
Festivals:
internationale
Chartmusik,
deutschsprachiger
Rock
und
eine
kleinere,
akustisch
geprägte
Formation
stehen
nebeneinander.
Es
folgen
an
den
Folgetagen
unter
anderem
Giant
Rooks
und
Michael
Schulte,
auch
Frank
Goosens
steht
wieder
auf
dem
Plan.
Es
gibt
„Das
Dschungelbuch“
als
Kindertheater,
auch
Aris
Valentino,
Giovanni
Zarrella,
die
britische
Rockinstitution
Uriah
Heep,
Amy
Macdonald,
The
Dead
South,
Tom
Odell,
Zaz,
Dick
Brave,
OMD,
Wincent
Weiss,
Frida Gold und Santiano reisen an den Kemnader See.
Nach
seinem
fulminanten
ZfR-Auftritt
im
Vorjahr
kehrt
auch
Christian
Steiffen
mit
seinem Programm „ICH KOMME! OPEN AIR 2026“ zurück.
Und
noch
etwas
macht
das
ZfR
für
einen
Besuch
ohne
Konzertkarte
interessant:
Die
Atmosphäre
ist
nicht
an
einen
einzigen
Programmpunkt
gebunden.Bei
einem
klassischen
Konzert
endet
der
Anlass
oft
mit
dem
letzten
Song.
Beim
Zeltfestival
kann
der
eigentliche
Abend
erst
dann
richtig
beginnen.
Nach
einem
Konzertbesuch
lässt
sich
auf
dem
Gelände
noch
etwas
trinken
oder
essen,
während
Gäste
ohne
Zelticket
von
Beginn
an
dieselbe
Außenwelt
erleben
können.
Der
Markt
schließt
erst
um
23
Uhr,
Gastronomie
und
Festivalgelände
bleiben
bis
Mitternacht
geöffnet.
Damit
entsteht
eine
Art
zeitlicher
Puffer,
den
viele
andere
Konzertveranstaltungen nicht bieten.
Alle weiteren Informationen zum ZfR:
https://www.zeltfestivalruhr.de/
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